Deutsches Atlantikwall-Archiv

Cap Fréhel

 

Zurück

Die Funkmeßstellung Frosch am Cap Fréhel

Stand 12.12.2016

Diese Funkmeßstellung ist typisch für die bretonische Nordküste.

Taktisch hervorragend auf einem Felsen plaziert, sind ihre Anlagen relativ weit auseinandergezogen.

 
Das Cap Fréhel
Ringstand zur Stützpunkverteidigung Ringstand zur Stützpunkverteidigung
Die Funkmeßanlagen dieses Luftwaffenstützpunktes arbeiteten auch mit einer Fernstsuchanlage Mammut, ebenfalls von der Luftwaffe, zusammen, die einige hundert Meter südlich abgesetzt liegt. L 485 - Stand für Mammut
L 485, Hauptzugang L 485
Desweiteren kooperierte man mit marinetaktischen Funkmeßortungsgeräten, in diesem Fall ein am Leuchtturm aufgestelltes FuMO 2 Calais B. In Richtung Brest waren alle Großsuchstellungen ähnlich ausgestattet. Am Cap Fréhel standen zwei FuSE 65 Würzburg-Riesen und zwei Freya-Geräte. Kabeldurchführungen für das Mammut im L 485

Neben den Installationen für die Funkmeßgeräte findet man auch noch den zweistöckigen Auswertebunker L 479 Anton sowie etliche Ringstände, Unterstände ( R 622 und R 656) und Barackenreste auf dem Gelände. Die Stellung sollte man nicht gerade zur Hauptsaison aufsuchen, bei dem großen touristischen Andrang auf den Leuchtturm und das Kap sind auch zwielichtige Gestalten unterwegs, die es auf den Inhalt Ihres PKW abgesehen haben!

  

Willkommen ] Zurück ]

Stand: 17. Dezember 2016

Impressum
Harry Lippmann, Schmittgasse 151, D - 51143 Köln  - Telefon: (02203) 87818
Harry.Lippmann@deutschesatlantikwallarchiv.de