Deutsches Atlantikwall-Archiv

MKB

 

Zurück

Marineküstenbatterien

Stand 02.10.2015

Marineküstenbatterien wurden stets zur Seezielbekämpfung eingesetzt. Dementsprechend bestand ihre Ausstattung aus fest installierten Geschützen mit hoher Kadenz, oft eigenem Schutzschild und großer Reichweite.

Geschützschartenstand der Batterie Locqueltas westlich Lorient Geschützschartenstand der Batterie Locqueltas westlich Lorient

Die Leiteinrichtung von Marineküstenbatterien waren im Idealfall für die Bekämpfung sich bewegender Ziele geeignet.

Seezielsäule im M 120 des Fort de Talud westlich Lorient (F) Leitstand M 178 der Batterie Heerenduin (NL)


Unterschieden werden die Batterien durch ihre Kalibergröße. Jede Festung sollte mindestens zwei schwere Batterien zum großräumigen Schutz der jeweiligen Reede eines Hafens aufweisen. Hinzu kamen zwei bis vier Sperrbatterien mittleren Kalibers zur Sperrung des Küstenfahrwassers sowie einige leichte Einheiten zum Schutz der Hafenanlagen.

Sperrbatterie Gavres (F) Sperrbatterie Heerenduin (NL)

In einigen Fällen wurden die beiden letzteren Kampfaufträge auch durch schwere Flugabwehrbatterien unterstützend oder gänzlich als Ersatz wahrgenommen.

 

Willkommen ] Zurück ]

Stand: 17. Dezember 2016

Impressum
Harry Lippmann, Schmittgasse 151, D - 51143 Köln  - Telefon: (02203) 87818
Harry.Lippmann@deutschesatlantikwallarchiv.de