Deutsches Atlantikwall-Archiv

Hoek van Holland

 

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Im Landesinneren der Festung Hoek van Holland findet man noch vollständig erhaltene Stützpunkte, die ein feindliches Eindringen von der Landseite in die Festung verhindern sollten. Viele der vollfestungsmäßig angelegten Bauwerke sind zwar zugemauert oder stehen auf Privatgrundstücken, immerhin blieben sie aber der Nachwelt erhalten. 
 
R 502 südlich 's-Gravenzande R 639 südlich 's-Gravenzande

Im Wald von Staalduinen wurde ein regelrechtes Bunkerdorf gebaut. Es beherbergte Gefechtsstände mit sämtlichen Führungs- Fernmelde- und Versorgungseinrichtungen.
 
R 134 im Wald Staalduinen R 142 im Wald Staalduinen

Auch die Zufahrtslinien der Eisenbahn wurden stark gesichert. Fraglich ist, wie lange die Bauwerke den Planierungsarbeiten widerstehen werden.
 
Höckerlinie im Osten R 601 an der Bahnlinie

Die Kanäle um die Festung wurden zu einem Panzergrabensystem vereinigt, ausgebaut und dann dementsprechend gesichert.
 
R 674 und R 667 R 667, Kampfraum

Von den seeseitigen Befestigungen sieht man nicht mehr sehr viel. Am ergiebigsten ist noch der Besuch des Nordufers am Nieuwe Waterweg.
 
R 625B an der Nordmole Hoek van Holland Munitionsunterstand

 

Zur Vertiefung:

[1] DAWA Sonderband 10 - Die Regelbauten des Heeres im Atlantikwall
[2] DAWA Sonderband 13 - Panzersperren und andere Hindernisse
[3] DAWA Sonderband 18 - Militärmuseen in BeNeLux
  (mit Beschreibungen begehbarer Stellungen)
[4] DAWA Sonderband 31 - Bildband Heeresregelbauten, Teil 2 (Neuauflage 2017 in Farbe!)

     

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Stand: 17. Dezember 2016

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