Deutsches Atlantikwall-Archiv

Fort de Leveau

 

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Das Fort de Leveau

Stand 15.10.2010

Gebaut wurde das Fort von 1882-1884 nach den Richtlinien Séré de Rivières im Rahmen der Festung Maubeuge, deren Historie das Umfeld für das VIII. Internationale Festungsforum im Jahre 2000 bildete. Nachdem sich die Hauptbewaffnung von 7,5 cm Geschützen als veraltet herausstellte, wurde das Fort noch 1914 mit einem Verschwindturm für zwei 7,5 cm Geschütze nachgerüstet und mit betonierten Anbauten verstärkt. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielt das Fort 1939 einen betonierten Unterstand am Eingang.

Fort de Leveau - Eingangsportal Der Zugang zum Fort de Leveau
Im Festungsgraben Fort de Leveau - Festungsgraben
Fort de Leveau - Infanteriebeobachtungsglocke Kuppel zur Beobachtung
Scheinglocke zur Tarnung? Fort de Leveau - Tarnkappe


Bei der Besichtigung werden den Besuchern alle unter- und oberirdischen Teile, darunter auch die gepanzerten Beobachtungskuppeln, zugänglich gemacht. Einige Fundstücke im Innern des Forts illustrieren die Führungen.
Das Fort ist an jedem 1. und 3. Sonntag im Monat von 08.00h-11.30h sowie Montag-Freitag von 13h-17h geöffnet.
E-Mail: association-du-fort-de-leveau@wanadoo.fr

 

Die Maginot-Linie um Maubeuge

Die kleineren Infanteriewerke in der Gegend von Maubeuge befinden sich in einem beklagenswerten Zustand. Oberirdisch stark von Kampfspuren gezeichnet, ist die Unterwelt mittlerweile vernachlässigt worden und verfällt zunehmend. Beim Festungstreffen im Jahr 2000 wurde uns das Infanteriewerk Salmagne aufgeschlossen, welches aus lediglich zwei Kampfblöcken besteht, die aber unterirdisch wie eine richtige Werkgruppe miteinander verbunden sind und alle notwendigen Peripherieeinrichtungen aufweisen.

1940 wurde die Maginot-Linie im Bereich Maubeuge von den deutschen Truppen durchbrochen. Die Kampfblocks wurden starkem Punktfeuer ausgesetzt. Kampfblock I-Werk Salmagne
Kampfblock I-Werk Salmagne Der Kampfblock weist starke Beschußspuren auf.
Nahverteidigungsscharte Nahverteidigung im I-Werk Salmagne


 

 

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Stand: 17. Dezember 2016

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